Konzert, Sonntag, 11.10.2009, 11, 13, 15, 17, 19 Uhr,
Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1


FLUTISSIMO 2009

Helmut W. Erdmann - Flöten und Live-Elektronik
(10 Stunden Marathon mit Werken von M. Sell & H.W. Erdmann)

Der fabelhafte Helmut W. Erdmann, Flöten gibt am Sonntag, dem 11.10.2009 die diesjährigen Ausgaben seines „Flutissimo 2009“ in Lüneburg.
Dabei durchflötet er jeweils um 11.00, 13.00, 15.00, 17.00 und 19.00 Uhr mit kleinen Pausen unterbrochen das Super-Konvolut für Flöte(n) op 1295, ca. 63.00 Min. (Michael Sell) aus 1995 und
Tranfiguration VIII aus 1994, ca. 46.00 Min. (Helmut W. Erdmann). Ende gegen 21.00 Uhr.

Zur Uraufführung des „Super-Konvolut“ in der Frankfurter St. Katharinenkirche 1995 in Verbindung mit dem Hessischen Rundfunk schrieb die FRANKFURTER RUNDSCHAU am 6.12.95:
Was der Komponist Sell dem Solisten zumutet, geht an die Grenzen von Virtuosität und Kondition. Helmut W. Erdmann, in Bestform, benutzte vier Flöten zwischen Bass und Piccolo, verschiedene
Ansätze, ... Live-Elektronik ..... Sells und Erdmanns monologische instrumentale Rhetorik erschien im sakralen Raum wie die Rhetorik einer Predigt mit Anklängen an Steigerungsformen, Suggestionen,
Bekräftigungen und die allgegenwärtige Rhythmik afroamerikanischer Gottesdienste.

Zu einer späteren Aufführung schrieb die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG am 14.11.96:
In der unübersehbar zerklüfteten Landschaft zeitgenössischer Musik nimmt Sell eine Sonderstellung ein, die sich nur schwer verbalisieren, jedenfalls nicht in eine der gängigen Avantgarde-Schablonen subsumieren läßt. Entscheidend ist nicht die einstündige Großform - die gibt es auch bei den Minimalisten oder bei Morton Feldmann-, sondern die Konsequenz, mit der Sell sie ausfüllt: ... im atemlosen Wechselspiel von fünf Flöten des „Super-Konvoluts“ dessen Hektik durch das erregte Grummeln und Brabbeln des Solisten noch intensiviert wird... Orchesterflötisten klagen gern über die Zumutung, innerhalb eines Stücks zwischen Großer und Piccolo-Flöte alternieren zu müssen. Helmut W. Erdmann vertauscht in fliegendem Wechsel fünf Vertreter der Flötenfamilie- vom Piccolo über die Alt- und Bass- bis zur Kontrabassflöte - ohne erkennbare Toneinbußen, selbst wenn sich die einzelnen Phasen dramatisch verkürzen.

Anläßlich einer weiteren Aufführung bemerkte wiederum die FRANKFURTER RUNDSCHAU am
19.01.2002: Sell und Erdmann sind wieder einmal in ihrer grandiosen Konsequenz zu erleben... Sell, dieser Papageno der Neuen Musik ... Erdmanns Transfiguration ist zurückhaltender in der Faktur, weitmaschiger im Klangverlauf und von großer Charakterdifferenz. Exquisite Perspektivwechsel gelingen mit den ad hoc eingespeisten, und ganz alleine vom Solisten bewältigten elektronischen Reagenzien.
Die Werke von Michael Sell und Helmut W. Erdmann werden jeweils zwischen 11 und 19 Uhr, von kurzen Pausen unterbrochen gespielt. Die Wiederholungen erlauben ein Kommen und Gehen, ein
Entfernen und Zurückkehren, ein Anknüpfen an anderer Stelle. Der mehrfache Zugang zu diesem einmaligen Flöten - Kosmos ist also bewußt möglich.

Seit seiner Uraufführung 1995 ist das Super-Konvolut für Flöte(n) (63.00 Min), in einer Aufnahme des HR in Verbindung mit dem NDR, erstaunlich oft bei Sendeeinsätzen im In- und Ausland
berücksichtigt worden. Bald kam Transfiguration VIII (46.00 Min.) als idealer Kontrapunkt dazu. Dieses Projekt Flutissimo ist seinerseits im 15. Jahr seiner Aufführungspraxis angelangt.
Zahlreiche Rezensionen rühmen die künstlerische und interpretatorische Leistung Helmut W. Erdmanns, wie die FRANKFURTER RUNDSCHAU: „Eine Aura wenn nicht des Religiösen, so
doch des Erhabenen war ... bei Erdmanns Spiel präsent...“

Programm

11 Uhr  

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

- Pause - 13 Uhr  

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

- Pause - 15 Uhr

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

- Pause - 15 Uhr  

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

- Pause - 17 Uhr  

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

- Pause - 17 Uhr  

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

- Pause - 19 Uhr  

Michael Sell

Helmut W. Erdmann

Super-Konvolut fü¨r Flöte(n) op 1295, 1995, 63.00 Min.

Transfiguration VIII, 1994, 46.00 Min.

 

 

Michael Sell (1942)
geboren in Königstein (Ts), studierte Politologie und Naturwissenschaften, wird Trompeter (Schallplatten, Rundfunk und Fernsehproduktionen). Ab 1978 verlagert sich der Schwerpunkt auf kompositorische Arbeiten. „Jugoslawische Quartette“, „Der Heilig’n Landmusik“ sind die Werke dieser Jahre. 1988 entstanden die auch in Donaueschingen aufgeführten „Sechs Fürsprüche“ für Soli, Chor und Orchester fü¨r das Ensemble „Deutsch-Französische Freundschaft“. Im Auftrag der Alten Oper Frankfurt für die Frankfurt Feste 1989 entstand das Oratorium „Hiroshima mon Amour“ für Soli, Sprecher und Orchester nach M. Duras. 1990 schlossen sich für die WDR - Nachtmusik in Köln die „Prometheus-Konzert-Szenen“ fü¨r Soli und Orchester an. „Und wüßten’s die Nachtigallen...“ heißt die Klangszene, die der Umlandverband Frankfurt 1991 bestellte und im selben Jahr im Zoo-Gesellschaftshaus urauffü¨hren ließ. Ebenfalls 1991 entstanden, vom WDR Köln beauftragt, „Iterationen - Paradies der Narren“ und „Klanggold“, Urauffü¨hrungen im kleinen Sendesaal des WDR im Februar 1992, im August desselben Jahres wurden diese Werke neben anderen in der Black Box des „Gasteig“ en suite in Mü¨nchen aufgefü¨hrt. In den Jahren 1991 bis 1994 entstehen „Concerto Piccolo Orchesterfassung“, „Tod und Wiedergeburt für Orchester“ und „ORCH MKMBW“ fü¨r Orchester, die neben anderen Werken unter dem Konzert - Titel „Raum-Musik“ 1994 in der Alten Oper Frankfurt in Verbindung mit dem WDR und dem HR uraufgefü¨hrt wurden, wobei Voraufführungen einzelner Teile dieser „Raum-Musik“ 1993 im Schauspielhaus Berlin und der Musikhochschule Frankfurt am Main, sowie für DS-Kultur Berlin erarbeitet wurden. „Konzertante Interpretation von «La Bourse» des G. Ph.Telemann aus dem Jahre 1720 vom
Liebfrauenberg in Frankfurt am Main der Welt ü¨berlassen“ entstand - beauftragt von der „Projektgruppe Kultur im Ghetto“ - 1994, und 1995 entsteht das 63.00 minü¨tige „Super-Konvolut für Flöte(n)“, das am 4. Dezember 1995 in der St. Katharinenkirche in Frankfurt am Main uraufgefü¨hrt wurde. „Großer Attraktor“ für Sopran-Vokalisen und Orchester und „Superformel für Pauker“ entstehen 1995/96 bzw. 1994, Urauffü¨hrung am 28.9.1996 in der Loschwitzer Kirche, Dresden. In der Reihe „das neue werk“ des NDR Hamburg im Studio 10 konnte am 13.3.97 das „Conc. Piccolo“ in der Barockorchesterfassung uraufgefü¨hrt werden mit der Hannoverschen Hofkapelle und dem Hölderlin Trio. In derselben Konzert-Produktion wurden erstmals das Telemann’sche Original der Suite B-dur «La Bourse» und die Sell’sche „Konzertante Interpretation von «La Bourse» des Georg Phillip Telemann aus dem Jahre 1720 vom Liebfrauenberg in Frankfurt am Main der Welt ü¨berlassen“ in den Interpretationen der Hannoverschen
Hofkapelle und des Hölderlin-Trios gemeinsam aufgefü¨hrt. Die Orchesterfassung des „Super-Konvoluts“ entstand 1998 und wurde am 8.9.1998 in Verbindung mit dem HR in der St. Katharinenkirche in Frankfurt am Main uraufgeführt. Anläßlich der III. Dresdner (Ur)-Auffü¨hrungen wurden die Orchesterfassungen der „Superformeln“ fü¨r Viola, Schlagzeug, „Super Paradise“ für Trompete und „Sonata picc. puttanesca“ in der Loschwitzer Kirche am 11.9.1998 erstmals aufgefü¨hrt. In Verbindung mit u.a. dem Hessischen Rundfunk wurde am 4.12.1999 in Frankfurt (M) im neuen Gallus-Theater „CES“ für großes Orchester uraufgefü¨hrt. Eine weitere Uraufführung zum Milleniumswechsel fand im Societaetstheater in Dresden vom 6. bis 8. Jan. 2000 statt: „Flutissimo 2000“. Das „Mea TProjekt“ ebenfalls in Verbindung mit dem Hessischen Rundfunk wurde im September 2001 im Frankfurter Gallus Theater uraufgefü¨hrt. Das Programm „Großer Attraktor/La Bourse“ folgte im Oktober 2001 im Societaetstheater in Dresden. Ein Ausstellung der grafischen Großpartituren zu „Flutissimo 2002“ mit Transfiguration VIII und Super-Konvolut, H. W. Erdmann Flöte(n), war im Januar 2002 in der Galerie Monika Reitz in Frankfurt (M) zu sehen und zu hören. Das Gallus Theater, Frankfurt am Main war Gastgeber der Urauffü¨hrungen im August 2002. Dort erlebten Orchesterfassungen von „Super Paradise, Superformel Percussion und Superformel Viola“, sowie „Super A wix he“ ihre neue Wiedergabe im Spiegel des Trompetenorchesters. Ebenfalls in Frankfurt (M) in Verbindung mit dem Hessischen Rundfunk konnte das Projekt „Pianissimo“ - Hören und Sehen - in der Galerie Martina Detterer stattfinden. Sarolta Boros Gyevi, Dorothee Haddenbruch und Yumi Kimachi brachten im November 2002 diesen Klaviermarathon dort zur Urauffü¨hrung. In der Hochschule für Musik Köln, Abt. Wuppertal konnten diese Werke im Juni 2003 in gleicher Besetzung aufgefü¨hrt und produziert werden. Beim Festival Nachsommer in Schweinfurt 2003 erklang das Programm „Tod und Wiedergeburt“ in der SKF Halle 149 mit u.a. 20 Blechbläsern. Im September 2005 wurde das Projekt 30 mit Urauffü¨hrungen von Pentapla, Pentapla 2, Doppelkonzert, Orgelspiegel, In E und im Wasser in der Frankfurter St. Leonhardskirche für Orgel, zwei Solo-Trompeten, Schlagzeug und großes Orchester verwirklicht. Diese Serie wurde 2006 wieder aufgenommen mit
Herbst 2006, Vier Konzerte, u.a. mit Pentapla - festliche Musik für Orgel, Trompeten, Horn und Schlagzeug in der Ev. Pauluskirche, Darmstadt. Damit wurde die Herbst-Konzertreihe gegründet, die mit H 2009 in diesem Jahr mit zwei Uraufführungen fortgesetzt wird. Programm auf www.michael-sell.de. Neben den Konzerten sind 28 Schallplatten bzw. CDs sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen im In- und Ausland produziert worden. Diese Veröffentlichungen finden Beachtung bei den Rundfunkanstalten in Deutschland und in letzter Zeit besonders im Ausland. Einen wesentlichen Anteil an der Realisierung zahlreicher Werke von Michael Sell hat das Ensemble gleichen Namens. Dieser hochspezialisierte Interpretenkreis beherrscht die vielfältigen Schwierigkeiten dieser Partituren sowohl in metrischer als auch in spieltechnischer Hinsicht. In der Presse begegnet man immer wieder dem Hinweis, das Sells Oeuvre sich allen Einordnungsmöglichkeiten widersetzt, zugleich aber einen Ausweg aus der festgefahrenen Komponiermethode der Alt-Avantgarde Neuer Musik aufzeigt. Weitere wichtige Auf- und Urauffü¨hrungen fanden u.a. statt in Köln: Kleiner Sendesaal des WDR, Comedia Colonia; München: Gasteig,
Black Box; Berlin: Schauspielhaus, Humboldt-Universität, Festwochen; Paris: Septième Biennale de Paris; Graz: Steierischer Herbst; Donaueschingen: Donaueschinger Musiktage; Zürich: TU; Frankfurt (M): Alte Oper, Katharinenkirche; Dresden: Kulturpalast, Loschwitzer Kirche, Societaetstheater; Ludwigsburg: Schloßfestspiele; Leipzig: Alte Handelsbörse, Kongreßhalle. Tourneen führten Sell in viele Länder Europas, Afrikas und nach Amerika, er lebt freischaffend in Frankfurt am Main.

Helmut W. Erdmann
1947 in Emden geboren. Studium in Braunschweig (Orchesterdiplom) und Hamburg (Fl öte bei K. Zöller, Komposition bei D. de la Motte, Elektronische Musik bei W. Krützfeldt). 1971 Musiklehrerprüfung. Seit 1971 Lehrtätigkeit an der Musikschule Lüneburg (Flöte, Leiter des Ensembles Neue Musik Lüneburg); seit 1974 Lehrbeauftragter an der Leuphana Universität Lüneburg, seit 1985 an der Universität Göttingen. Seit 1992 Professor für Komposition/Live-Elektronik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1976 Dozent, Referent und Kursleiter auf überregionalen und internationalen Tagungen und Kongressen. Seit 1971 rege solistische Tätigkeit, vor allem mit dem 1971 gegründeten Varius-Ensemble (Hamburg) Seit 1980 außerdem Mitglied des Ensemble Musica Viva (Bayreuth) und seit 1991 Mitglied des Michael Sell Ensembles (Frankfurt). Anreger neuer Kompositionen für Flöte solo und Kammermusik mit Flöte. Seit 1975 Künstlerischer Leiter der Veranstaltungsreihe Neue Musik in Lüneburg, seit 1977 außerdem Leiter des Fortbildungszentrums für Neue Musik Lüneburg. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo (Rom), der Cite Internationale des Arts (Paris), der Stanford University California, (USA), 1980 Niedersächsisches Nachwuchsstipendium, 1983 Verleihung des Bach-Preis-Stipendiums der Stadt Hamburg; 1985 Stipendiat der Casa Baldi (Olevano/Rom) und der Cite Internationale des Arts (Paris) - zweiter Paris-Aufenthalt, 1988 und 1989 Gast im Atelierhaus Worpswede; 1990 Niedersächsisches Künstlerstipendium und 1991 Kulturpreis des Landkreises Lüneburg; 1996/97 Jahresstipendium des Landes Niedersachsen. Seit 1998 Präsident der Europäischen Konferenz der Veranstalter Neuer Musik (ECPNM). Seit 2006 Präsidiumsmitglied des ECF (European Composer´s Forum). Seit 2007 Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes sowie der ECSA (European Composers and Songwriters Alliance). Seit 2008 Mitglied der „Platform of Cultural and Creative Industries der EU-Commission for Education and Culture“ in Brüssel. Seit 2009 Vorsitzender des Deutschen Komponistenverbandes, Landesverband Norddeutschland, sowie Mitglied in den Fachausschüssen „Bildung“ und „Europa“ des Deutschen Kulturrates. Die kompositorischen Arbeiten (ca. 200 Werke) umfassen alle Gattungen, einschließlich elektronischer und live-elektronischer Werke, Konzerte und Rundfunkproduktionen mit eigenen Werken in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa, Japan und in den USA.

"In meinen Kompositionen bin ich bestrebt, zu einer Synthese heute möglicher Stilmittel zu gelangen. Hierzu gehört neben Einbeziehung improvisatorischer Gestaltungsmöglichkeiten bei einigen Werken, von Beginn meiner kompositorischen Arbeit an die Auseinandersetzung mit elektronischer Musik und live-elektronischer Klangverarbeitung und den differenzierten Fähigkeiten der Computermusik Von großer Bedeutung sind für mich dabei die verschiedenen Mischformen - vom "reinen" Instrumentalton und seinen mannigfaltigen Farbgebungen bis zum völlig elektronischen veränderten Klang mit allen Zwischenstufen der Verfremdung, Klangerweiterung, dem Feedback instrumentaler und apparativer Technik im kreativen Entfaltungsprozess. Parallel dazu hat mich die Einbeziehung melodischer und rhythmischer Elemente interessiert, um wieder zu "lustvollem" Musizieren zu gelangen. Neben diversen Kompositionen für professionelle Formationen hat mich in den zurückliegenden 20 Jahren immer wieder die Aufgabe gereizt, Stücke für den Laienbereich zu konzipieren. Vor allem in der Kammermusik sind eine Reihe von Stücken entstanden, zu denen mich jugendliche Spieler als Teilnehmer der Wettbewerbe "Jugend musiziert" angeregt haben. Für mich als Komponist stellt sich dabei auch eine wichtige pädagogische Aufgabe: jugendliche Spieler an die Auseinandersetzung mit Neuer Musik heranzuführen, ihr Interesse zu wecken und zur kontinuierlichen Beschäftigung mit Neuem, Ungewohntem zu ermuntern."