museum

„Neue Musik im Museum“


Donnerstag, 19. Juni 2008, 19.00 Uhr„Lacrimoso“ - Szenisches Spiel mit Live-Elektronik
von Heinz-Werner Kemmling und den Klassen 3 und 4 der Mühlenbergschule Osloß
Um wie viel ärmer wäre die Welt, gäbe es sie nicht: die Gespenster!? Aber, wer nimmt sie heute überhaupt noch wahr? Wer fürchtet sich noch vor Ihnen? Es ist eine traurige Bilanz, die die edlen Gespenster auf ihrer Versammlung ziehen müssen. Dennoch träumen sie von einer besseren Zukunft, die nicht in einem „Lacrimoso“ endet, sondern ihnen neue Hoffnung gibt ...

„Lacrimoso“ von Heinz-Werner Kemmling

Lacrimoso. Das spanische Wort bedeutet soviel wie: in Tränen ausbrechen, traurig sein. Danach ist den Gespenstern und Geistern wahrlich zumute. Denn das Fernsehen, die neuen Monsterwesen und -filme, die MP3-Player, ja sogar neuartige Bewegungsmelder machen ihnen das Leben schwer. Sie, die unsichtbaren Nachfahren verstorbener Edelleute, werden von kaum jemandem noch erwartet. Niemand beachtet sie oder ist noch bereit sich von ihrem Spuk beeindrucken zu lassen. Das ist ein Zustand, den die Gespenster jedoch nicht einfach hinnehmen wollen.

Daher versammeln sie sich heute und in den nächsten Nächten, um über neue Spukstrategien zu beraten. Sehnsüchtig erinnern sie sich an die gute alte Zeit. Solange sie zur Gespensterversammlung zusammengekommen sind, werden sie zwar ihre Spuktätigkeit unterbrechen. Aber danach, dann werden sie in nächtlicher Stunde mit neuem Schwung zurückkehren . . . !

Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der GS Mühlenberg haben das Stück im Rahmen der Braunschweiger Schultheaterwoche erfolgreich uraufgeführt. Und sie hoffen mit der heutigen Aufführung auch in Lüneburg die frohe Kunde von dem neuen Selbstbewusstsein der Gespenster verkünden zu können.