Konzerte
Blockflötenkonzert des Komponisten Simon Rummel, umrahmt von mittelalterliche Melodien
Schüler:innen der Musikschule Lüneburg (Gläser, Blockflöten, Akkordeon, Violoncello, Klarinette)
Solistin Blockflöte: Eva Schieffer (Paris)
Dirigent: Simon Rummel (Köln)
Das Konzert für Soloblockflöte und erweitertes Ensemble entstand 2013 in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Simon Rummel und der in Paris lebenden deutschen Blockflötistin Eva Schieffer. Es handelt sich um ein selten gespieltes Werk, das, obwohl anspruchsvoll, teilweise von jungen Musiker:innen gespielt werden kann. Grund dafür ist die Ausgangsidee, professionelle Musiker:innen und Laienspieler:innen zusammenspielen zu lassen. Die Jugendlichen arbeiten dabei mit gestimmten Gläsern als ungewöhnlichem Instrument und mit speziellen Klängen auf ihren Instrumenten wie Vierteltonmelodien und ineinander verschachtelten Trillern im Blockflötenensemble.
Ziel dieses Konzertes ist es, einem Publikum ein ungewöhnlich komponiertes Werk in einer ausgefallenen Besetzung nahezubringen. Dabei sollen Neugierde und Aufgeschlossenheit der modernen Musik gegenüber gefördert werden. Darum sind auch ausgesprochen junge Menschen ab 10 Jahren als Zuhörende angesprochen.
Das Konzert dauert 50 Minuten und beginnt mit einer kurzen Einführung durch den Komponisten. Das Werk von Simon Rummel wird von mittelalterlichen Melodien unter anderem von Hildegard von Bingen umrahmt, gespielt ebenfalls von dem jugendlichen Ensemble.
Der Morgen lädt ein zu einer lustvollen Annäherung an Moderne Musik, begleitet von pädagogischer Moderation, die ein Geländer bietet für alle Menschen im Sinne von Teilhabe.
Zur Einstimmung auf die Arbeit von Simon Rummel empfehlen wir diese Dokumentation, erschienen 2026 beim WDR3
Barrierefrei in jeder Hinsicht - Spenden willkommen
52. Festival NEUE MUSIK
14.10.-17.10.2026 Lüneburg
18.-19.10.2026 Hamburg
Live-Konzerte 19 Uhr, Nachtkonzerte 21 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg, Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Mi., 14.10.2026, Eröffnungskonzert: Hey!Jazz ** - „Tales Untold“
Wiebke Schröder - Piano, Komposition. Silas Jakob - Schlagzeug. Michael Bohn - Kontrabass
21 Uhr Elektroakustische Musik: Fortbildungszentrum für Neue Musik I
Do., 15.10.2026 The Way We Were *
Chansons und Songs von Hildegrad Knef, Alexandra, Burt Bacharach u.a.
19 Uhr René Mense (Gesang) und Thorsten Kuhn (Klavier)
21 Uhr Elektroakustische Musik internationaler Studios: Niederlande
Dick Raaijmakers
Fr., 16.10.2026 'Whisper not' ** Werke von:
19 Uhr R. Boestfleisch, Ch. Keller, St. Lindemann, P. Nelles, E. Radke, J. M. Solare**
21 Uhr Elektroakustische Musik: Fortbildungszentrum für Neue Musik II
Sa., 17.10.2026 ENSEMBLE MUSICA VIVA - Solo- und Ensemblewerke
19 Uhr Marie Schmalhofer (Sopran), Helmut W. Erdmann (Flöten),
Amei Schneider (Violoncello), Bernd Kremling (Percussion)
21 Uhr Ensemble Neue Musik Lüneburg
Hochschule für Musik und Theater Hamburg: Orchesterstudio, Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg
So., 18.10.2026 Komposition - Improvisation
19 Uhr Jan Wegmann und Tam T. Pham
21 Uhr Elektroakustische Musik: Komponistenportrait Goran Lazarević
Mo., 19.10.2026 Notizen der Hoffnung - Lyrik begegnet Musik *
19 Uhr Komponistinnen und Komponisten der GNMH. Moderation: René Mense
21 Uhr Elektroakustische Musik: Kontaktstudiengang Neue Kompositionstechniken NKT
Ltg. Helmut W. Erdmann
Eintritt frei
In Zusammenarbeit mit * der Gesellschaft für Neue Musik Hamburg und dem Deutschen Komponistenverband Landesverband Norddeutschland
** dem Deutschen Tonkünstlerverband Landesverband Niedersachsen,
Fortbildungszentrum für Neue Musik
(European Live Electronic Centre)
Director: Prof. Helmut W. Erdmann (mobil +49 (0) 177 - 828 05 12)
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51. Festival NEUE MUSIK
11.-16.10.2025 Lüneburg
12.-13.10.2025 Hamburg
Samstag, 11.10.2025, 19 Uhr Eröffnungskonzert
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
WELLEN
Performatives Konzert zu: 10 Jahre Nachweis von Gravitationswellen
musica assoluta & Lister Lab präsentieren:
Bühnengespräch ”Im relativen Jetzt”
Viktoriia Vitrenko. Gesang/Performance
musica assoluta
Thorsten Encke. Leitung
Der Klang des Universums: Im Herbst 2015 gelang in Hannover der erste Nachweis einer Gravitationswelle – einer Delle in der Raumzeit. Und eine Sensation: Albert Einsteins Berechnungen bestätigten sich in der Realität. Wie gehen wir mit dem vollkommen relativistischen Raum- und Zeitgefüge um? Wie finden wir Halt in der Haltlosigkeit?
In der atemberaubenden Performance von musica assoluta und der virtuosen Stimmkünstlerin Viktoriia Vitrenko geht es um Wahrnehmung: Wahrnehmung des Raum- und Zeitgefüges in dem wir uns befinden, Wahrnehmung der uns permanent durchlaufenden Wellen und Schwingungen, Wahrnehmung der Relativität unserer Situation als Mensch in einer sich ständig verändernden Welt.
Wellen
Alvin Lucier (1931-2021) In Memoriam John Higgins (1984)
for clarinet and pure wave oscillator
Thorsten Encke (*1966) Wellen (2024)
für interagierende Stimme, 3 Flöten, 3 Klarinetten & ad hoc Instrumente
musica assoluta: Kompromisslose Klassik
Das hannoversche Ensemble musica assoluta steht seit 2011 für künstlerisch kompromisslose, gesellschaftlich relevante Programme zwischen Zeitgenossenschaft und Klassik. Unter der Leitung von Komponist und Dirigent Thorsten Encke schafft das vielfach ausgezeichnete Kollektiv Räume für neue Perspektiven – klanglich präzise, stilistisch offen, inhaltlich mutig.
„Verboten ist nur, was Langeweile erzeugt“, so Encke – ein Leitsatz, den musica assoluta mit Konzerten, Festivals und Bildungsprojekten eindrucksvoll lebt.
Spätestens mit dem klimafreundlichen Festival MENSCHLICHKEIT (2021/25), den Konzertreihen INSIDE 360° (2020-22) und VORTEX (2022) und dem Projekt THE OCEAN IS A NOISY PLACE (2022-24) hat sich das Ensemble der künstlerischen Bearbeitung gesellschaftspolitischer und ökologischer Thematiken verschrieben. musica assoluta hat mit vielen namhaften Solisten, wie Isabelle Faust, Christian & Tanja Tetzlaff, Sharon Kam, Antje Weithaas und vielen anderen zusammengearbeitet und ist regelmäßiger Gast auf internationalen Festivals.
Viktoriia Vitrenko – Gesang/Performance
Viktoriia Vitrenko ist eine ukrainische Sopranistin, Dirigentin und künstlerische Leiterin. Sie trat an Bühnen in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, Frankreich, Mazedonien, Italien, Belgien, Griechenland, Rumänien, der Schweiz, der Ukraine und Russland auf. Ihr Debütalbum "Scenes" (2019, AUDITE) mit Musik von György Kurtág gewann den Supersonic Pizzicato Award.
Viktoriia Vitrenko ist Mitbegründerin der InterAKT- Initiative, einer unabhängigen Gruppe interdisziplinärer Künstler*innen mit Sitz in Stuttgart, und des Mixed-Sound-Personals für Stimme, Schlagzeug und Elektronik. 2021 war sie Artist-in-Residence an der "Cité internationale des arts" in Paris. 2023/24 ist sie Artist- in-Residence an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Darüber hinaus ist Vitrenko Stipendiatin des Förderprojekts für zeitgenössische Musik "InSzene Vokal" des Deutschen Musikrats und Preisträgerin des renommierten Michiko-Hirayama-Preises der Scelsi-Stiftung in Italien im Jahr 2023
Thorsten Encke – Komponist, Dirigent
1966 geboren, studierte Thorsten Encke Violoncello und Dirigieren in Hannover und Los Angeles. 1995 schloss er sein Studium mit dem Konzertexamen ab. Im Jahr 2005 gewann er den hochdotierten Kompositions-Wettbewerb des Pablo-Casals-Festivals im südfranzösischen Prades. Seitdem ist eine Vielzahl von Werken in allen Gattungen entstanden. 2011 gründete er gemeinsam mit befreundeten Musikern das Orchester musica assoluta. Thorsten Encke erhielt Kompositionsaufträge u.a. vom Konzerthaus Berlin, vom NDR, von den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, den Musiktagen Hitzacker, dem Festival "Spannungen - Musik im Kraftwerk Heimbach“ und vielen Orchestern, Ensembles und Solisten*innen. Neueste Kompositionen unfassen ein Violinkonzert für die Akademie-Konzerte Mannhein 25/26 und eine Orchesterwerk zum 75. Geburtstag der NDR Radiophilharmonie 2026.

Samstag, 11.10.2025, 21 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Elektroakustische Musik internationaler Studios I
Niederlande: Werke von Jan Boermann
Elektroakustische Musik
internationaler Studios
Der 1923 geborene Komponist war in Deutschland wenig bekannt; in den Niederlanden aber gehörte Jan Boermann, der dort 1963 gemeinsam mit Dick Raaijmakers eines der ersten privaten Studios für elektronische Musik aufbaute, zu den einflussreichen Pionieren der elektronischen Musik.
Elektronisches Œuvre
Schon 1959 war im Studio der Technischen Universität Delft seine „Musique Concrète“ entstanden, eine erste elektroakustische Komposition, die den Beginn eines fast gänzlich dem elektronischen Medium gewidmeten Œuvres markiert. Boerman schuf elektronische Werke, die aus der permanenten Weiterentwicklung und Variation jener Klangkomplexe hervorgingen, die bereits in seinen frühesten Stücken Verwendung fanden. Hierbei beschäftigte er sich systematisch mit der Auslotung von Klangfarbe als einem Phänomen, das zwischen den Extremen von reinem Geräusch und Ton vermittelt.
internationaler Studios
Programm folgt

Sonntag, 12.10.2025, 19 Uhr
Hochschule für Musik und Theater
Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg
Hamburg Free-Improv Community with musicians
Hamburg Free-Improv Community with musicians
Jan Wegmann, Jana De Troyer, John Hughes, Chad Popple, Tam Thi Pham,
Dong Zhou, Robert Klammer, Gregory Büttner, Birgit Ulher, Gunnar Lettow,
Moxi Beidenegl
Hamburg Free-Improv Community
Bei der ersten Veranstaltung der Hamburg Free-Improv Community treten die Musiker Jan Wegmann, Jana De Troyer, John Hughes, Chad Popple, Tam Thi Pham, Dong Zhou, Robert Klammer, Gregory Büttner, Birgit Ulherr, Gunnar Lettow und Moxi Beidenegl auf.
Die Hamburg Free-Improv Community ist eine monatliche Veranstaltungsreihe, bei der sich Musiker, Zuhörer und aufgeschlossene Menschen treffen, um gemeinsam die Erfahrung der freien Improvisation zu teilen. Wir betrachten Improvisation nicht nur als künstlerische Methode, sondern auch als eine Möglichkeit, über Grenzen hinweg zu lernen, sich auszutauschen und miteinander in Kontakt zu treten.
Programm folgt

Sonntag, 12.10.2025, 21 Uhr
Hochschule für Musik und Theater
Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg
Elektroakustisches Musik des Studienganges
Kontaktstudiengang Neue Kompositionstechniken
Composer portrait by Tam Thi Pham
Tam Thi Pham
Programm folgt
Montag, 13.10.2025, 19 Uhr
Hochschule für Musik und Theater
Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg
Acht Wege zum Wir
Acht Wege zum Wir
Die Hamburger Gesellschaft für Neue Musik wird auch beim diesjährigen 51. Festival für Neue Musik mit zwei Konzerten vertreten sein. Am 13. Oktober um 19 Uhr präsentieren acht Komponistinnen und Komponisten der GNMH im Orchesterstudio der Hamburger Musikhochschule Uraufführungen von kammermusikalischen Werken von Duo bis Quintett. Das Motto des Abends ist "Acht Wege zum Wir". Der Vorsitzende der GNMH René Mense wird das Konzert moderieren und z.T. in kurzen Interviews mit den KomponistInnen der Frage nachgehen, wie Kammermusik als gesellschaftliches Modell des Aufeinander Zugehens und Zusammenkommens betrachtet werden kann. Dabei werden auch die sehr unterschiedlichen Schreibweisen der Beteiligten beleuchtet, wodurch dem Publikum die Möglichkeit eröffnet wird, tiefer in die Werkstatt der Komponisten hineinzusehen.
Montag, 13.10.2025, 21 Uhr
Hochschule für Musik und Theater
Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg
Elektroakustische Musik
Kontaktstudiengang Neue Kompositionstechniken NKT
IN-VISBLE and -visible.
Werke von S. Fani Sani, H. Son, L. Terner, H.W. Erdmann
Programm folgt
Dienstag, 14.10.2025, 19 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Songs and Dedications
Die Hamburger Komponisten Thorsten Kuhn (Klavier) und René Mense (Gesang) widmen sich beim diesjährigen Festival für Neue Musik ihrer Liebe zu Jazz- und Popmusik. Unter dem Titel "Songs and Dedications" hat Mense im Laufe von über 30 Jahren 12 Klavierkompositionen zusammengefasst, die größtenteils Widmungen an Freunde darstellen. Stilistisch bewegen sie sich zwischen Jazz und Popmusik. Ergänzt wird dieses Werk, das hier zum ersten Mal komplett aufgeführt wird, durch von Th. Kuhn arrangierte britisch-amerikanische Popsongs der 70er Jahre, die das Duo in seinem aktuellen Programm zum Besten gibt.

Dienstag, 14.10.2025, 21 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Elektroakustische Musik:
Fortbildungszentrum für Neue Musik I
Werke von Claus-Dieter Meier
Geboren 1962 in Freiburg/Br. Studium in Lüneburg (Lehramt für Grund- und Haupt-schule in Musik, Deutsch und Kunst); 2. Staatsexamen 1997. Seit 1990 Mitarbeiter im Fortbildungs-zentrum für Neue Musik. Von 1989-2012 Geschäftsführer des Landesverbandes Nieder-sachsen der Jeunesses Musicales Deutschland. Seit 1980 Mitglied im "Ensemble Neue Musik Lüneburg". 1998 bis 2000 Moderator bei Radio ZuSa mit der Hörfunksendung "Klanginnovationen". 2000 absolviert er den Kontaktstudiengang „Neue Kompositions-techniken“ des AV-Medienzentrums der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an Kompaktkursen des Fortbildungszentrums für Neue Musik. Seit 2014 Referent für das Förderprogramm-„Etwas Butter bei die Fische“-Kurse: „iPad als Musikinstrument“, „Live-Elektronik mit iPad“, „Sounddesign mit iPad“ in Kooperation mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V..
Auseinandersetzung in den Bereichen Konzeptkomposition, Elektronische Musik / Tonband-musik, Live-Elektronik und experimentelle Instrumentalmusik. Realisierung eigener Kompo-sitionen; div. Konzerte und Workshops mit eigenen Werken.

Mittwoch, 15.10.2025, 19 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
(T)RAUM SEQUENZEN.
Klangräume zwischen Atem und Maschine **
Vlady Bystrov
(Saxophone, Klarinetten, Stimme und Live-Elektronik)
Mit (T)Raum Sequenzen präsentiert der Musiker und Klangkünstler Vlady Bystrov eine einstündige Konzertperformance, die Instrument und Elektronik zu einer organischen Einheit verschmelzen lässt. Saxophone, Klarinetten und Stimme bilden den Ursprung – der Atem als erste Resonanz. Über Live-Elektronik (Lyra-8, Strega, Soma Pipe, Pedale) erweitert sich der Solist zu einem Lautsprecherorchester, das das Publikum umschließt.
Die Dramaturgie ist kein festes Werk, sondern eine Kette ineinander übergehender Zustände: Atem – Körper – Maschine – Stimme – Resonanz – Rückkehr. Jede Sequenz verwandelt sich in die nächste, ohne Unterbrechung, so dass ein kontinuierlicher Klangstrom entsteht. So wächst eine Musik, die nicht linear erzählt, sondern sich wie eine vertikale Wahrnehmung öffnet: ein vielschichtiges Ganzes, das niemals identisch wiederkehrt. Fragmentierungen, Interferenzen und Resonanzwellen entfalten sich im Raum – zwischen organischer Körperlichkeit und elektronischer Spiegelung.
(T)Raum Sequenzen ist Einladung zu einem Hör-Ritual: ein Ort, um innezuhalten, den Raum
anders zu erleben – und der Welt, der Zeit neu zuzuhören.
Vlady Bystrov
Vlady Bystrov absolvierte an der Akademie der Künste St. Petersburg ein Klassik- und Jazzstudium. Während des Studiums spielte er im St. Petersburger Konzert-Sinfonie-Orchester Russland, in der Big-Band St. Petersburg und in dem St. Petersburger Saxophone Quartett, mit dem er wieder seit 2004 moderne russische Musik spielt. Nachdem er sich 1994 in Deutschland niedergelassen hat, macht er in zahlreichen experimentellen Projekten mit avantgardistischem Einsatz von Elektronik, Video, Tanz und Malerei von sich reden.
Für sein, von ihm entwickelten Live-Elektronik Setup, wurden zahlreiche Werke komponiert und in Solo-Konzerten von ihm uraufgeführt. Seit 2004 ist er Künstlerischer Leiter der "neue_nacht" Internationales Forum für Elektro-Akustische Musik und Medien Kunst. Seit 2016 organisiert er Ebahariliku Muusika Festival in Estland, "Braunschweiger Diagonale" in Kazan (Russland), "Antiphonale-Neue Musik in der Kirche" und "Drei Tage Neue Musik" in Braunschweig.
Im Jahr 2019 promovierte er an der Estonian Music- and Theater Academy in Tallinn mit dem Thema "Von der Freien Improvisation zur Echtzeitkomposition. Formen. Modelle. Strukturen".

Mittwoch, 15.10.2025, 21 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Elektroakustische Musik internationaler Studios II
Niederlande: Werke von Jan Boermann
Der 1923 geborene Komponist war in Deutschland wenig bekannt; in den Niederlanden aber gehörte Jan Boermann, der dort 1963 gemeinsam mit Dick Raaijmakers eines der ersten privaten Studios für elektronische Musik aufbaute, zu den einflussreichen Pionieren der elektronischen Musik.

Donnerstag, 16.10.2025, 19 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Les sons differents. ENSEMBLE MUSICA VIVA
Marie Schmalhofer (Sopran)
Helmut W. Erdmann (Flöten)
Amei Schneider (Violoncello)
Bernd Kremling (Percussion)

Donnerstag, 16.10.2025, 21 Uhr
Musikschule der Hansestadt Lüneburg,
Sankt-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg
Elektroakustische Musik:
Fortbildungszentrum für Neue Musik II
Werke von Helmut W. Erdmann

